Bibliothek 2.0 und mehr …

10. Juli 2007

BibSonomy und Bibliothken

Filed under: Bibliothek 2.0, OPAC — patrickd @ 22:32

Der KUG („Kölner Universitäts-Gesamtkatalog) und der Katalog des Instituts für Informationswissenschaft der Universität Saarbrücken, die beide den Export von Einträgen nach Bibsonomy unterstützen sind aufgrund der“3rd-party integrationdas „Feature of the Week“ im Bibsonomy Blog. Im Katalog der Informationswissenschaft werden außerdem noch Autoren und Schlagwörter mit Suchen bei Bibsonomy und einigen anderen Diensten verbunden.

Demnächst soll es eine (offene) REST API geben damit eine Integration noch einfacher realisiert werden kann.

[via BibSonomy Blog: Feature of the Week: 3rd-party integration]

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Amazon Visualiserung

Filed under: Bibliothek 2.0 — patrickd @ 19:59

* LivePlasma                                        / Flowser

* BrowseGoods                                     /    Tuneglue

* Coverpop

Nach wie vor wird im deutschen Bibliothekswesen lieber auf geschlossene Schnittstellen gesetzt, die auf Anfrage für einzelne freigeschaltet werden, anstatt sich in Richtung Web 2.0 zu orientieren und die Schnittstellen frei zur Verfügung zu stellen. Was dies angeht, haben wir noch einen weiten Weg in Richtung Bibliothek 2.0 vor uns, die ja auch auf dem Teilen von Diensten beruht.
[via Read/Write Web]

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Kommentare zur Übersetung Dublin Core Metadata Registry im Blog

Filed under: Metadaten, Weblogs — patrickd @ 11:44

Das Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten (KIM) hat sich u. a. als Ziel gesetzt, die im Dublin Core Metadata Registry online verfügbare, deutsche Übersetzung des Dublin Core Metadata Element Set 1.1 (DCMES 1.1) aus dem Jahre 1996 zu aktualisieren.

Die aktualisierte Übersetzung stellen wird in einem Blog zur Diskussion gestellt, mit der Bitte mit Verbesserungsvorschlägen und Kommentaren die Erarbeitung der deutschen Übersetzung der Dublin-Core-Elemente zu unterstützen. Die Bearbeitung läuft bis zum 1. August 2007 in dem Blog.

Unter Berücksichtigung der Vorschlägesoll der vorliegenden Entwurf überarbeitet werden um ihn auf der diesjährigen Dublin-Core-Konferenz in Singapur zu präsentieren.

Schön das Blogs nun auch immer mehr verwendung im deutschen Bibliothekswesen finden.

[via inetbib]

JISC-Studie: Web2.0 für die Lehre an Hochschulen

Filed under: Web 2.0 — patrickd @ 8:00

JISC ( Joint Information Systems Committee) hat eine Studie zum Thema “Web 2.0 for Content for Learning and Teaching in Higher Education” (PDF, 64 KB) durchführen lassen, die jetzt erschienen ist.

[Via IB Weblog]

Talk with Talis: Zotero

Filed under: Literaturverwaltung — patrickd @ 6:23

Der neue „Talk with Talis“ Podcast dreht sich um Zotero, der Firefox Erweiterung zur Literatur-/ Wissensverwaltung. Pauls Millers Interviewpartner diesmal ist Trevor Owens, Technology Evangelist von Zotero.

Besonders spannend finde ich, dass Zotero demnächst das Teilen von Literaturhinweisen unterstützen soll. Der erste rudimentäre Support dafür soll Ende des Sommers in der Version 1.4 bereit gestellt werden. Im Herbst soll dann Version 2.0 erscheinen, das Gruppen- und Serverfunktionen enthalten soll. Ebenso soll es möglich sein die eigene Liste per RSS zur Verfügung zu stellen.

Noch dieses Jahr wird sich Zotero voraussichtlich zu einem noch spannenderen Tool entwickeln, das man im Auge behalten sollte. Ich werde es auf jeden Fall tun.

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9. Juli 2007

Neuer Podcast: Uncontrolled Vocabulary

Filed under: Bibliothek 2.0 — patrickd @ 11:00

Greg Schwartz hat ein neues Podcasting Projekt gestartet: Uncontrolled Vocabulary, a podcast. Jeder der möchte kann sich beteiligende über die TalkShoe Plattform. Dort kann man sich live dazu schalten und mit diskutieren während man den Podcast live hört. Wenn man dran teilnehmen möchte muss man sich bei TalkShoe registrieren (die Anleitung dazu).

[via LibrarianInBlack]

8. Juli 2007

Google Kalender mit Bibliothek 2.0 Terminen

Filed under: Bibliothek 2.0, Veranstaltungen — patrickd @ 22:57

Heute habe ich einen Google Kalender mit Terminen zum Thema Bibliothek 2.0 eingerichtet. Dabei werden sowohl interessante Konferenzen an sich, sowie die einzelnen Panels / Vorträge geführt. Wer ebenfalls einen Google Kalender hat und diesen Kalender mit pflegen möchte kann mir gerne eine Mail schreiben oder einen Kommentar hinterlassen. Der Kalender kann von jedermann eingesehen werden, auch wenn man keinen Google Acount hat.

onleihe: Digitale Bibliothek 0.5

Filed under: Bibliothek 2.0 — patrickd @ 20:10

Die Onleihe macht mit dem Spruch „Bibliothek 2.0 – Der Sprung in die digitale Medienwelt“ Werbung. Da muss ich natürlich etwas genau hinsehen. Doch was ich sehe ist eine „Digitale Bibliothek 0.5″. Es handelt sich um eine exakte 1:1 Übertragung der analogen Bibliothek ins digitale Medium. Hierauf weiß Christian Hasiewicz (Bibliothekarischer Direktor der DiViBib GmbH) auch sehr schön in seinem Kommentar bei netbib hin:

„Bibliotheken betreiben schon seit Jahrhunderten „Rights Management“ (ohne das „Digital“), indem sie Benutzungsordnungen haben und Medien nicht verschenken, sondern unter gewissen Nutzungsbedingungen zur Verfügung stellen.“

Genau wie bisher (im analogen Bereich) kann man nur so viele Medien ausleihen wie die Bibliotheken gekauft hat (De:bug bezeichnet dies treffend als Mangelwirtschaft, man könnte es auch als künstliche Verknappung bezeichnen). Mit neuen Möglichkeiten des digitalen Mediums hat das wenig zu tun, außer das man jetzt von einem 24 h Service in Netz profitieren kann.

Ich frage mich, was soll daran 2.0 sein? Als dann letztens jemand in den Wikipedia Artikel „Bibliothek 2.0“ Spamlinks zu den Angeboten der Firma „DiViBib GmbH“ eingestellt hat, konnte war es an der Zeit, das ganze etwas genauer zu untersuchen.

Vergleichen wir doch mal die Definition von Bibliothek 2.0 im Wikipedia Artikel mit dem Angebot „onleihe“:

„Der Begriff der Bibliothek 2.0 (engl. „Library 2.0“) ist bislang nicht eindeutig definiert und beinhaltet zum Teil kontrovers diskutierte Konzepte und Vorstellungen. Konsens herrscht weitgehend, dass die Bibliothek 2.0 grundsätzlich auf den Benutzer und seine Vorstellungen, Wünsche, Erwartungen ausgerichtet ist.

Einigkeit besteht ebenfalls überwiegend dahingehend, dass die Bibliothek 2.0 auf bestimmte, dem so genannten Web 2.0 zugeschriebene Grundprinzipien wie Partizipation, Kollaboration, Interaktion bzw. einfach Zwei-Wege-Kommunikation zurückgreift. Diese wurden durch die weite Verbreitung rückkopplungsfähiger und auf Vernetzung ausgerichteter Kommunikationstechnologien, besonders durch die so genannte Soziale Software, zu einem allgemeinen Kommunikationsphänomen im Internet.“ (Quelle Wikipedia)

Nun untersuchen wir die angesprochenen Punkte:

  1. Einbindung des Bibliotheksnutzers: Es gibt minimale Möglichkeiten Medien zu bewerten mit 1-5 Sternen, keine Funktion die auch nur nirgendwo ermöglicht das ein Soziales Netzt entstehen könnte. Ganz nebenbei, dass solche Bewertungen ohne Kommentare auch sehr nichtssagend sind da man nicht nachvollziehen kann, wie diese Bewertung entstanden ist.

  2. Offene Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten: Hiervon kann nicht einmal weitgehendst die Rede sein. (DRM macht’s unmöglich)

  3. Web 2.0: Auch nichts was im entferntesten damit zu tun hat

Ich frage mich wirklich warum ein solcher Service sich 2.0 nennt, wahrscheinlich weil es modern ist. Aber man darf sich dann auch nicht wundern, wenn man an diesem beanspruchten Label gemessen wird. Bibliothek 2.0 ist eben nicht ein Begriff, den man unreflektiert zum Marketing verwenden sollte, da er auch Verpflichtungen mit sich bringt.

Mal ganz abgesehen davon, das die Aussage von Herrn Hasiewicz:

Ohne den DRM-Schutz würde derzeit kein einziger Verlag oder Inhalteanbieter den öffentlichen Bibliotheken ein einziges digitales Medium zur Verfügung stellen.

einfach falsch ist.

Einige Gegenbeispiele:

* Lawrence Lessig: Code 2.0

* Die wunderbare Wissensvermehrung (erschienen bei Telepolis)

* Festschrift Prof. Umstätter

Keines dieser Werke ist übrigens im Angebot der Onleihe zu finden.

Nicht das der Eindruck entsteht, ich finde die Idee prinzipiell schlecht. Der Ansatz ist durchaus nicht unpraktisch, jedoch sollte man:

  • auf die Vermarktung als Bibliothek 2.0 verzichten, da man diesem Anspruch nicht in geringster Weise gerecht wird
  • Freie Inhalte stärker integrieren, wie Creative Commons Lizenzierte Bücher, Netlabels und freie Filme (wie Cedric und Elephant Dreams) um diese einer breiten Zahl von Benutzern bekannt zu machen
  • mehr qualitativere Inhalte einstellen (gelingt auch teilweise mit dem zuvor genannten Punkt

DRM muss wohl leider zur Zeit verwendet werden, jedoch wird einer der wesentlichen Fragen sein, ob man DRM als notwendiges Übel oder als Lösung ansieht.

Eine wirkliche Lösung kann DRM meiner Meinung nach nicht sein, dies zeigt sich alleine dadurch, dass das Audio-Angebot für Millionen von Ipod Besitzern zur Zeit wertlos ist. Natürlich kann man den schwarzen Peter weitergeben und Apple wegen der nicht weiterlizenzierung des DRM Systems angehen, dies ist jedoch ein Nachteil den proprietäre Systeme mit sich bringen.

Die Frage, die man sich dann stellen lassen muss, ist, wie viel Benutzer darf man in Zukunft von den Diensten der öffentlichen Bibliotheken ausschließen, weil sie das falsche Gerät haben?

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5. Juli 2007

Helene Blowers Rocks!

Filed under: Bibliothek 2.0 — patrickd @ 20:51

Heute und gestern hatte ich ich das Vergnügen Helene Blowers zu erleben, die vor allem von dem Erfolg ihres Programms Learning 2.0 berichtete. Innerhalb von 3 Monaten hat sie es geschafft die Hälfte der Angestellten der Public Library of Charlotte & Mecklenburg County mit Web 2.0 Techniken vertraut zu machen.

Es entstand direkt die Idee die Materialen ins Deutsche für Nachnutzung zu Übersetzen. Dazu habe vorhin eine Seite Learning 2.0 im Netbib Wiki angelegt. Wer mithelfen möchte ist dazu herzlich eingeladen.

28. Juni 2007

Helen Blowers auf Deutschlandtour (Frankfurt am Main 06.07.07)

Filed under: Bibliothek 2.0, Veranstaltungen — patrickd @ 11:30

Vielleicht wird einigen, denen München (04.07.06) und Berlin (05.07.06) zu weit ist, Frankfurt am Main gerechter. Helen Blowers spricht in der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main am 6. Juli 2007 von 10:30 – 13:00. (Auch hier bitte anmelden siehe unteren):

*“Library 2.0: Transforming the Library (and Other InformationAgents)
Through the Web“* (in English)
Helen Blowers, Public Services Technology Director, Public Library of
Charlotte & Mecklenburg County, Charlotte, N.C.
Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
Raum 118, 1. Stock
Bockenheimer Landstr. 134-138
60325 Frankfurt am Main
How to get there: http://www.ub.uni-frankfurt.de/so.html

Please register at* IRCFrankfurt [at] state.gov*

Helen Blowers, Public Services Technology Director, Public Library of
Charlotte & Mecklenburg County, Charlotte, N.C. leitet die IT und
Webdienste einer der großen amerikanischen öffentlichen Bibliotheken mit
24 Teilbibliotheken und 18 Webseiten. Sie ist die Autorin von Learning
2.0, http://plcmclearning.blogspot.com einem Online Lernprogramm, das Wissensmanager (Bibliothekare) in die neuen Web-Technologien einführt und das international Anwendung gefunden
hat. 2007 hat das Library Journal sie als Mover and Shaker ausgezeichnet.

 

[via INETBIB]

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