Bibliothek 2.0 und mehr …

5. Juni 2007

CASLIN: Google Maps

Filed under: CASLIN2007, Software & Tools, Suchmaschinen — patrickd @ 15:42

Petr Přidal beschäftigt sich mit Karten und ist ein Open Source Entwickler der ein Funding im Rahmen des Google Summer of Code erhält. Am Anfangs gabs  einen Lesetip für Technik interessierte: John Resig Pro JavaScript Techniques. (ISBN 1590597273)

Anschließend präsentierte er die Möglichkeiten von Google und den Google Apps. Er entwickelt eine Google  mit dem es möglich sein soll alte Karten über Google Maps zu projezieren mit der Hilfe von Open Source Software. Nützlich Softwaretools sind Zoomify und Timemap. Hiermit wird es möglich gescannte Karten in Googleearth zu importieren. Sein Projekt heißt GDAL2Tiles. Mehr Informationen gibts auf seiner Webseite zu dem Projekt.

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27. April 2007

Zotero revisted

Die Meldung das Zotero jetzt zusammen mit Wikipedia funktioniert funktioniert hat mich dazu ermuntert mir das Tool mal wieder anzuschauen. Es wird zum einen das Zitationsformat für die englischsprachige Wikipedia als Style Vorlage angeboten. Zum anderen ist aber auch möglich die strukturierten Daten der Literaturhinweise der englischsprachigen Wikipedia importiert werden können. Das klappt noch nicht bei allen Seiten, da noch nicht immer die entsprechenden Vorlagen verwendet wurde. Bisher hielt sich in deutschsprachigen Wikipedia die Begeisterung für Literaturvorlagen in Grenzen. Vielleicht wird das nun etwas anders, da ein Tool existiert, das diese Vorlage auch nutzbar macht. Damit kein neuer Importfilter geschrieben werden müsste, würde es sich sogar anbieten die Vorlagen aus der englischsprachigen Wikipedia direkt zu übernehmen. Bisher gibt es die Vorlage:Literatur die es nicht möglich macht die Dokumenttypen zu entscheiden.

Was deutschsprachige Bibliothekskataloge angeht ist noch kein Fortschritt zu beobachten. Die einzige Krücke, die sich bietet ist das Kataloge, die einen Endnotexport bieten direkt genutzt werden können. Da Zotero den Download von Endnotefiles direkt abfangen kann, wenn man dies möchte. Ein Beispiel hierfür ist die UB Freiburg, die sich auf schon auf der Liste der teilweise unterstützen Kataloge hat eintragen lassen.

Weitere Neuerung ist das nun auch Blogeinträge direkt importiert werden können, dies aber nur sehr eingeschränkt. Es gehen wohl nur Blog die auch RDF-Daten für die Beiträge anbieten. Rudimentär geht dies schon bei Media Ocean, dem Blog von Stefan Büffel. Die Einträge werden schon erkannt, so dass der Resourcetyp stimmt und der Blogtitel wird auch richtig importiert. Der Autorenname und der Titel der Beiträge funktionieren leider noch nicht. Durch die Diskussion, wie Zotero in das Semantic Web integriert werden kann , bin ich auf das sehr interessant Blog von Frederick Griasson gestoßen.

Zotero scheint eine der praktischen Anwendungen zu sein, die Metadaten wirklich nutzbar machen und auch den Sinn von diesen für viele besser erkennen lassen. Ich hoffe sehr das deutschsprachige Bibliothekskataloge demnächst folgen werden. Ich vermute die meisten Probleme entstehen durch das nur im deutschprachigen Raum üblich MAB Format. Ein Wechsel auf das international üblich MARC21 Format ist aber schon in Arbeit, so dass Licht am Horiont erkannbar ist.

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15. Januar 2007

Firefox 3.0 fürs Web 3.0 light

Filed under: Bibliothek 2.0, Literaturverwaltung, Metadaten, Software & Tools — patrickd @ 12:15

Firefox mit Mikroformaten

Markus berichtet über den Firefox 3.0 der wohl im Herbst  2007 kommen wird. Eine der neuen Funktionen wird die direkte Unterstützung von Microformaten sein. Bibliotheken sollten überlegen ob es nicht Sinn macht, dass OPAC- Einträge in einem Microformat dargestellt werden, so dass  Firefox direkt mit der Literaturverwaltung zusammenarbeiten kann. Zotero versucht so etwas ja schon heute als direkte Literaturverwaltung in Firefox. Mehr über die Möglichkeiten von Firefox mit Micoformatünterstützung gibts bei «Monkey Bites» :
«Firefox 3 To Support Microformats». Für den der nicht warten möchte empfiehlt Markus die Firefox Erweiterung Operator.

5. November 2006

Web Curator Tool

Filed under: Software & Tools — patrickd @ 15:32

Die National Library of New Zealand und The British Library präsentieren das Open Source Tool „Web Curator„. Hiermit soll es möglich sein selektives Harvesting von Webseiten durchzuführen, um diese zu archivieren.

[via LISNews]

29. Oktober 2006

Zotero – ein erster Test

Filed under: Literaturverwaltung, Metadaten, Software & Tools — patrickd @ 22:32

Endlich bin ich dazu gekommen, Zotero etwas ausführlicher zu testen. Das Tool unterstützt laut eigener Aussage eine Reihe von Seiten und Katalogsystemen. Dabei ist die folgende Auswahl die interessantesten CiteULike.org (funktioniert aber nur in der Listenansicht, nicht beim Ansehen von Einzeltiteln), Amazon (aber nur com) WoldCat, Library of Congress. Ebenso PubMed, Google Books und Google Scholar (aber auch hier nur .com)

Der erste Eindruck, dass man hauptsächlich den angloamerikanischen Markt abdeckt, bestätigt sich im Katalog der TU-Berlin wird zwar erkannt, dass Einträge vorliegen diese lassen sich jedoch nicht importieren, obwohl die Software mit Aleph zusammenarbeiten soll. Gleiches gilt für den OPAC des HBZ. Pica wird noch gar nicht unterstützt. Der Katalog des KOBV, der auf Metalib basiert, wird auch gar nicht erkannt.

Soviel zu den klassischen Medien in Bibliotheken, wie sieht es mit der unterschiedlichen Onlinemedien aus, wünschenswert wäre hier eine Autoerkennung von Blogbeiträgen, von YourTube Videos oder Flickr Bildern. Diese Anforderungen bleiben jedoch zunächst alle Wunschträume. Ein Auslesen von Metadaten aus JPEGs scheint leider auch nicht möglich zu sein.

Erfreulich ist das Metadaten des E-LIS Servers, von OPUS Servern und des edoc Servers der HU erkannt werden. LibraryThing und Connotea werden hingegen leider nicht unterstützt.

Unangenehm finde ich auch, dass sich das Tool in der Statusleiste extrem breit macht. Ein rotes Z als Icon hätte völlig ausgereicht, stattdessen hat man sich für den gesamten Schriftzug Zotero entschieden, dies mag jedoch Geschmackssache sein.

Ebenfalls eine Möglichkeit BibTex über eine Pastebox oder per markieren zu importieren wäre wünschenswert.

Fazit: Der erste Eindruck ist das das Tool ein guter Ansatz ist, jedoch ist das Tool nur sehr eingeschränkt brauchbar, wenn man deutschsprachige Literatur verwenden möchte. Ebenso ist das Speichern von Onlinequellen noch sehr optimierbar. Von einem „Next Generation Research Tool“, wie sich Zoterto bezeichnet, erwarte ich jedoch einiges mehr, insbesondere was das Handling von digitalen Materialen angeht. Es darf eben nicht bei der Extraktion von Katalog und Datenbank Metaaaten bleiben, dies können auch die vorhandenen Tools wie Endnote oder Citavi (dann über Z39.50 Anbindungen) sondern das Handlang von Materialen die man online findet, wie Präsentationen, Bilder, Texte und Videos muss spürbar verbessert sein. Die Einbindung der verschiedenen eDoc Server , von Google und Amazon stellt hier einen Schritt in die richtige Richtung dar. Man darf gespannt sein wie sich das Tool weiter entwickelt, der Ansatz ist der Richtige vielleicht finden sich ja auch einige deutsche Bibliothekare die die Entwicklung mit betreiben damit auch die Einbindung von deutschsprachigen Quellen verbessert wird.

Update: Kleiner Nachtrag nachdem ich auf der Zoptero Seite etwas gesurft bin. Habe meine Anmerkungen auch mal dort im Forum untergebracht, bin gespannt auf die Reaktionen. Die deutsche Übersetzung müsste laut Blogeintrag bereits fertig sein, jedoch habe ich noch nicht gefunden das sie Verfügbar wäre.

 

23. Oktober 2006

Countdown zu Firefox 2.0 vorbei. [Update]

Filed under: Software & Tools — patrickd @ 12:42

Update: Wie Markus in den Kommentaren schon angemerkt hat, war der Fuchs doch noch etwas schneller als gedacht. Nun berichtet Golem.de umfassend über alle Neuigkeiten des Firefox.

Morgen soll es soweit sein, Firefox 2.0 wird erscheinen. Vorraussichtlich ist der Browser gegen abend verfügbar sein. Neue Funktionen wird es im Vergleich zum RC3 nicht mehr geben. Aber man sammelt schon Ideen wie es weiter gehen kann.

[via Golem]

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